European Alliance Against Depression

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This Project is funded by the European Commission, Executive Agency for Health and Consumers (EAHC), formerly Directorate General Health and Consumer Protection
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Unser Projektrahmen


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Austausch von Erfahrungen
Der Schwerpunkt des EAAD-Projekts liegt in der Durchführung von gemeindebasierten Vier-Ebenen-Interventionsprogrammen zunächst auf regionaler, später auf nationaler Ebene in 18 EU-Mitgliedsstaaten. Das im Modellprojekt "Nürnberger Bündnis gegen Depression" entwickelte Konzept wird hierfür um Erfahrungen und vorhandene Materialien der EAAD-Projektpartner ergänzt. In einem ersten Schritt wurden bereits verfügbare Kampagnenmaterialien und Trainingskonzepte gesammelt und von einem Expertengremium evaluiert. Ein EAAD-Kampagnenkatalog wurde erstellt, in dem besonders geeignete Beispiele zusammengefasst sind, die auf internationaler Ebene verwendet werden sollen. Neben der Übersetzung werden sie auch an nationale Besonderheiten angepasst. Über ein einheitliches Layout wird erreicht, dass die Corporate Identity des EAAD-Projekts als einer europaweiten Initiative gewahrt bleibt. Alle EAAD-Projektpartner kommen in regelmäßigen Treffen zusammen, um gemeinsame Aktivitäten zu koordinieren, praktische Erfahrungen auszutauschen und die europaweit vorhandenen Kräfte zu bündeln.

Aufbau des Bündnisses
Während der ersten Phase des EAAD-Projekts (April 2004 – Oktober 2005) wurde ein internationales Netzwerk etabliert, in das zum gegenwärtigen Zeitpunkt Kooperationspartner aus 18 europäischen Ländern eingebunden sind. Ausgehend von einem "Bottom-up"-Vorgehen führte das Netzwerk, dem gemeinsamen strategischen Ansatz folgend, während der ersten Förderphase zunächst modellhaft regionale Interventionsprogramme durch, bei denen vergleichbare Materialien zur Anwendung kommen. Weitere Regionen in den teilnehmenden Ländern, die ebenfalls an der Durchführung einer Kampagne interessiert sind, befinden sich in einem vorbereitenden Stadium. Bei der Implementierung des 4-Ebenen-Interventionsprogramms wird schrittweise vorgegangen.

Ablaufschema eines regionalen Interventionsprogramms Link to larger display of this picture

Abbildung: Ablaufschema eines regionalen Interventionsprogramms

Um der aktuellen Situation hinsichtlich vorhandener Strukturen und Mittel in den beteiligten Partnerregionen Rechnung zu tragen, wurde ein Modell entwickelt, das verschiedene Ebenen der Partizipation im EAAD-Projekt unterscheidet. So wird eine Teilnahme sowohl für Regionen möglich, die erst am Anfang der Konzeptualisierung des 4-Ebenen-Interventionsprogramms stehen, als auch für solche, die bereits die notwendigen Vorbereitungen getroffen haben, um das Programm sofort vollständig durchzuführen. Das EAAD-Projekt bekommt dadurch eine hohe Flexibilität, die es ermöglicht, auf unterschiedliche und sich verändernde Bedürfnisse der Kooperationspartner einzugehen.

In der zweiten Förderphase (2006 – 2008) sollen die Modellprojekte in den jeweiligen Ländern auf überregionaler bzw. nationaler Ebene ausgeweitet werden. Die Etablierung nationaler Strukturen zur Koordination der lokalen Projekte sowie die Herausgabe von Handlungsempfehlungen für Politiker und andere Entscheidungsträger stellen weitere Ziele der zweiten Förderphase dar, um eine nachhaltige Verbesserung der Versorgungssituation depressiv Erkrankter in Europa zu bewirken.

Finanzierung durch die Europäische Kommission
Das EAAD-Projekt wird seit April 2004 als Bestandteil des Aktionsprogramms der Gemeinschaft im Bereich öffentliche Gesundheit von der Europäischen Kommission (Generaldirektion Gesundheit und Verbraucherschutz) finanziell unterstützt. Im Juli 2005 wurde auch die Co-finanzierung der zweiten Projektphase von EAAD bis Mitte 2008 von der Europäischen Kommission bewilligt.

Deutscher EAAD-Partner ist die Klinik und Poliklinik für Psychiatrie und Psychotherapie der Universität Würzburg. Die Projektzentrale der EAAD befindet sich in der Klinik und Poliklinik für Psychiatrie und Psychotherapie der Universität Leipzig.

 

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Letzte Änderung: 19.03.2010

 

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